Journalisten nutzen vermehrt soziale Medien

Ende Juni veröffentlichte das internationale Agenturnetzwerk Oriella die fünfte „Digital Journalism”-Studie. Sie untersucht den Einfluss der digitalen Medien auf die Art und Weise, wie heute Nachrichten gesammelt und publiziert werden. Hierzu wurden über 600 Journalisten in 16 Ländern befragt.

Social Media wichtige Quelle für Nachrichten

Laut der Studie nutzen 54 Prozent der Journalisten Mikroblogs und soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook; auf der Suche nach neuen Geschichten nutzen darüber hinaus 44 Prozent Blogs, allerdings nur dann, wenn die Quelle den Journalisten bereits bekannt ist. Ist die Quelle unbekannt, konsultieren nur noch 26 Prozent Mikroblogs und 22 Prozent Blogs. Seriosität und Zuverläassigkeiten spielen also eine wachsende Rolle.

Bedeutung von Unternehmenssprechern wächst

Geht es um den Ausgangspunkt für aktuelle Nachrichten, dann hat sich die Bedeutung von Pressemitteilungen halbiert, während die Bedeutung von Unternehmenssprechern gestiegen ist. Lediglich 11 Prozent der Journalisten nutzen Pressemitteilungen als erste Quelle bei der Nachrichtenrecherche, 24 Prozent dagegen setzen auf Interviews mit Sprechern von Unternehmen.

Die Infografik The Influence Game: How news is sourced and managed today fasst die Ergebnisse der Studie zusammen.

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