Märkte sind (noch) keine Gespräche

„Märkte sind Gespräche.” Mit diesem Satz beginnt das Cluetrain Manifest, eine 1999 erschienene Sammlung von 95 Thesen über das Verhältnis von Unternehmen und ihren Kunden im Zeitalter der Digitalisierung, des Internets und der New Economy. Was das bedeutet, steht in einem häufig zitierten progammatischen Satz, der die Thesen einleitet: „Wir sind keine Zuschauer oder Empfänger oder Endverbraucher oder Konsumenten. Wir sind Menschen – und unser Einfluß entzieht sich eurem Zugriff.” Vor diesem Hintergrund müssen die Unternehmen auf dialogorientierte Kommunikation setzen – auf „Gespräche”.

Studie Next Corporate Communication 12

Die Entwicklung und Umsetzung von Social-Media-Strategien bei Großunternehmen im deutschsprachigen Raum habe weiter zugenommen. Dennoch sei der Dialog mit internen und externen Zielgruppen noch kein Selbstläufer. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Next Corporate Communication 12 der Universität St. Gallen und Virtual Identity. Alle zwei Jahre sie untersucht den Status Quo und die Perspektiven für die Anwendung von Social Media in Unternehmen. Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die aktuelle Situation (eine Zusammenfassung liefert das PR Magazin):

Fazit der Studienautoren: „Im Gesamtbild zeigt sich, dass Märkte heute noch keine Gespräche sind. Dialogorientierte Kommunikation in Social Media gilt als wichtig, doch prägt der Dialog noch nicht die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Zielgruppen im Alltag.”

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